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Liebe werdende Mutter!
Wenn bei Ihrer frauenärztlichen Untersuchung eine Schwangerschaft festgestellt wurde, so möchten wir Ihnen zunächst herzlich dazu gratulieren.
Auf dieser Seite möchten wir Sie darüber informieren, welche Punkte für einen problemlosen Verlauf der Schwangerschaft wesentlich sind. Entsprechend der Mutterschaftsrichtlinien haben Sie auf folgende Leistungen Anspruch:
Bis zur 32.Schwangerschaftswoche sollten frauenärztliche Untersuchungen alle 4Wochen durchgeführt wird, danach alle 2 Wochen. In Ihrem eigenen Interesse und auch der Ihres Kindes.
Ultraschalluntersuchungen sind zwischen der 9. und 12. , der 19. und 22. , und der 29. und 32. Schwangerschaftswoche vorgesehen. Mit Hilfe dieser Untersuchungen sind in vielen Fällen Störungen in der Entwicklung des Kindes früh erkennbar, um gegebenenfalls eine entsprechende Diagnostik, Therapie frühzeitig einzuleiten.
Die Blutgruppenbestimmung , einschließlich Rhesusfaktor , Antikörpersuchtest wird am Anfang der Schwangerschaft durchgeführt, um eventuelle Unverträglichkeiten zwischen Ihnen und Ihrem Kind festzustellen. Der Antikörpersuchtest wird dann nochmals in der 24.-28. Schwangerschaftswoche wiederholt. Falls Sie Rh-negativ sind, erhalten Sie in der 28.Schwangerschaftswoche eine Spritze, um Blutgruppenunverträglichkeiten zwischen Ihnen und Ihrem Kind vorzubeugen.
Zur Infektionsverhütung wird zu Beginn Ihrer Schwangerschaft im Blut eine Untersuchung durchgeführt, ob Sie immun gegenüber einer Infektion mit dem Röteln-Virus sind. Diese Untersuchung ist sehr wichtig, da bei fehlendem Immunschutz und bei einer Infektion in der Frühschwangerschaft dies zu erheblichen Missbildungen bei dem Kind führen kann. Weiterhin haben Sie Anspruch auf einen Test zum Ausschluss einer Lues ( Syphilis ). Des weiteren wird noch vom Gebärmutterhals ein Abstrich auf Chlamydien durchgeführt, da diese die Schwangerschaft ungünstig beeinflussen können.
Nach der 32.Schwangerschaftswoche wird bei Ihnen eine Blutuntersuchung auf Hepatitis-B routinemäßig durchgeführt. Sollten Sie positiv sein, so muss das Neugeborene noch in der Klinik gegen Hepatitis-B geimpft werden, um einen Leberschaden zu vermeiden.
Eine Untersuchung auf HIV wird Ihnen auch empfohlen.
Unter Beachtung der genannten Vorsorgeuntersuchungen und einer gesunden Lebensweise würden Sie schon zu einem Großteil für eine ungestörte Schwangerschaft und möglichst gute Entwicklung Ihres Kindes beitragen.
Da Ihr Kind über den mütterlichen Kreislauf ernährt wird, sollten Sie sich möglichst ausgewogen ernähren. Leider weist unsere Nahrung heutzutage einige Defizite ( Vitamine, Spurenelemente )auf, die sich schädlich auf Ihr Kind auswirken könnte. Eine prophylaktische Gabe (in Form von Kapseln, Pulvern, Trinkampullen) wird oft empfohlen.
Über die gesetzliche Grundversorgung hinaus können jedoch weitere Untersuchungen und Maßnahmen sinnvoll sein, die Ihnen nachfolgend erläutert werden.
Stoffwechsel: Spurenelemente, Vitamine, Zuckerstoffwechsel
Störung der Erbanlagen: Mongolismus ( Down-Syndrom ), offener Rücken
Infektionen: Zytomegalie, Toxoplasmose, Bakterien
Ultraschall: Babyfernsehen, Geburtslagenbestimmung
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