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Die klassische Homöopathie wurde vor gut 200 Jahren von dem deutschen Arzt Christian Friedrich Samuel Hahnemann entwickelt. Er wurde 1755 in Meißen geboren und starb 1843 in Paris.
Mit Hilfe eines Selbstversuches versuchte er zu beweisen, dass Substanzen, die bestimmte Symptome hervorrufen, die einer Krankheit entsprechen zur Behandlung derselben eingesetzt werden. Er formulierte damals das sog. Simileprinzip: Ähnliches soll durch ähnliches geheilt werden: Similia Similibus curentur. 1810 veröffentlichte er dann sein Lehrbuch der Homöopathie: Organon der rationellen Heilkunst. Dies wurde auch nach seinem Tode von seinen Schülern ständig erweitert.
Großen Einzug erhielt die Homöopathie in Deutschland, Frankreich, Südamerika und Indien.
In Deutschland fand die Homöopathie bis zum Anfang des 20.Jahrhunderts großen Zuspruch. Mit Entwicklung der modernen Medizin ( Gerätemedizin, Antibiotika…..) stieß jedoch die Homöopathie vermehrt auf Unverständnis. Was endgültig die Homöopathie in den Hintergrund der Heilbehandlungen verdrängte war die symptomorientierte Medizin, die eine schnelle Heilung versprach.
Erst Mitte des 20.Jahrhunderts wurde die Homöopathie wieder in Deutschland verbreitet. Dies ist einerseits Georgus Vithoulkas aus Indien zu verdanken, der für seine Verdienste um die Homöopathie auch 1996 den alternativen Nobelpreis erhielt. Des weiteren ist auch Pierre Schmidt zu erwähnen, der die energetische Medizin aus Amerika bei uns einführte.
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